Therapeuten schreiben für Patienten
Heutzutage haben bereits Kleinkinder Schlafstörungen und benötigen ärztliche Hilfe, um ihren 24 Stunden Schlaf-Wach-Zyklus, welcher der wichtigste Zyklus der Menschheit ist, wieder herzustellen.
Was passiert mit uns beim Schlafen? Wissenschaftlich gesehen, ist es immer noch nicht ganz geklärt, warum wir Schlafen und Träumen. Fest steht, dass der Schlaf genauso wichtig ist wie Luft, Wasser und Nahrung. Auch steht fest, dass zu wenig Schlaf auf Dauer das Immunsystem schwächt und auch ein Grund für das immer häufiger vorkommende Burn-Out Syndrom darstellt. Immer häufiger wird deshalb zu Schlafmitteln gegriffen, diese sollten normalerweise nur für eine kurzzeitige Anwendung eingenommen werden. Leider zeigen jedoch die meisten Fälle, dass diese über Jahre eingenommen werden und zu chronischen Beschwerden führen.
Sowohl Mensch als auch Tier benötigen regelmäßig Schlaf. Während des Schlafes verändert sich das Bewusstsein, die sensorische Aktivität wird teilweise eingeschränkt, wie auch die willkürlich aktivierbaren Muskeln. Unser Schlaf teilt sich in vier verschiedene Stadien auf, diese teilen sich wiederum in Zyklen von 90 bis 110 Minuten. Schlaftabletten, Alkohol und Drogen können den Schlaf in seinen verschiedenen Stadien unterdrücken, so dass sich die Person morgens immer noch müde fühlt, obwohl sie genügend geschlafen hat.

Fast jeder Dritte leidet an Schlafstörungen.
dass ein absoluter oder ein selektiver Schlafentzug keine somatischen Veränderungen im Körper bewirken, allerdings Störungen des zentralen Nervensystems nach sich ziehen. Reizbarkeit, Störungen des Immunsystems, physische Ermüdung, Adipositas, verringerte anabolische Aktivität und Unterdrückung von Wachstum und Erneuerung des immunen-, nervalen-, skeletalen- und muskulären- Systems können die Folge sein. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, bipolare Störungen und Panikattacken können die Folge von Schlafschwierigkeiten sein.
Die Schlaflosigkeit ist die häufigste vorkommende Störung bei Schlafproblemen. Ca. 30-40% der Erwachsenen und knapp 15-25% der Kinder sind davon betroffen. Sie wird in vier verschiedene Bereiche unterteilt:
Ein sehr wichtiger Faktor, um gegen die Schlaflosigkeit vorzugehen ist die die sogenannte Schlafhygiene. Dies bedeutet, dass vor dem Schlafen gehen stimulierendes Essen und Getränke, starke Lichtquellen, wie des TVs und vom Computer, sowie unregelmäßiger Schlaf vermieden werden sollten.
Medikamente die den Schlaf fördern erreichen nicht den Schlaf, welcher physiologisch ist. Auch beim Absetzen von Schlafmitteln können negative Entzugserscheinungen, wie Albträume, Erhöhung der Herzfrequenz, sowie Konzentrationsstörungen. Deshalb sollten Schlafmittel nur nach ärztlicher Absprache eingenommen, oder abgesetzt werden.
Ein Tee aus Hopfenzapfen, Baldrian, Lavendel und Melisse hilft sehr gut, um zur Ruhe zu kommen und den Schlaf zu fördern.
Verschiedene Studien konnten zeigen, dass die Schlaflosigkeit mittels Akupunktur deutlich zurückging, aber auch die einfache Selbstbehandlung mittels Akupressur kann bei Schlafschwierigkeiten gut helfen.
Folgende Akupunkturpunkte sind bei Schlaflosigkeit sehr effektiv: Ma 36, Ni 6, Bl 62, He 7, Ni 1.
Mehr dazu erfahren Sie unter: >>>Akupressur für die Selbstbehandlung
Gesund schlafen – Erholt aufwachen