Therapeuten schreiben für Patienten

Ein gesunder Schlag ist wichtig. Doch viele Patienten leiden an Schlafstörungen.
Schlafstörungen sind häufig. Infolgedessen kommen Patienten in die Praxis, weil sie in keinen erholsamen Nachtschlaf mehr finden oder das Einschlafen und/oder Durchschlafen nicht mehr so einfach möglich ist. In der Tat werden die Patienten immer jünger. Neben Jugendlichen sind auch schon kleinere Kinder betroffen. Der gesunde Schlaf sollte in einem ruhigen Schlafbereich stattfinden. Daher sollte, das Bett und die Matratze für ein gutes Wohlbefinden sorgen. Folglich sollte die richtige Matratze nach Körpergewicht und persönlichem Liegekomfort ausgewählt werden, wie bei www.norma24.de. So sollten die grundlegenden Rahmenbedingungen für einen guten Schlaf geschaffen werden. Schließlich haben Schlafstörungen meist einen anderen Ursprung, denen der Therapeut auf den Grund gehen muss. Schlafbeschwerden lassen sich im Allgemeinen mit chinesischer Medizin sehr gut behandeln. Nachfolgend die Sichtweise eines TCM-Therapeuten, die die unterschiedlicher Herangehensweise der TCM veranschaulichen soll.
Nachfolgend eine kurze Ausführung, wie die TCM Schlafstörungen sieht. In der chinesischen Medizin regiert das Herz über den Schlaf, es muss genügend HerzBlut vorhanden sein, damit sich der HerzGeist ein bequemes Bett bauen kann, ansonsten irrt er nachts umher.
Demzufolge muss das Herz, unser Geist also zur Ruhe kommen können. Gleichzeitig ist es auch nötig, dass das Yin, der generelle Ruhepol im Körper, stark genug ist, um ein Hinbegleiten in die nächtliche Erholungsphase zu ermöglichen. HerzBlut und Yin sind sehr kostbare Substanzen, die in unserer modernen von Überreizung geprägten Welt rasant verbraucht werden. Dies ist schon bei ganz kleinen Kindern sinnvoll, die von ihrer Konstitution her sowieso eher zu Yin-Mangel neigen und deren HerzBlut durch Reizüberflutung schnell verbraucht wird. Neben Schlafstörungen stellen sich Aufmerksamkeitsprobleme ein. Die Konzentration kann nicht mehr fokussiert werden und der Geist ist nicht mehr an eine Sache gebunden. Hier ermöglicht die Kräutertherapie einen Einstieg, dass wieder Ruhe einkehren kann in ein überreiztes System.
Aus diesen Kräutern kann man eine Auswahl treffen oder auch eine Mischung aus allen machen. Folglich können Sie diese zu gleichen Teilen zusammenführen und einen Tee bereiten. Dosierung: 1 Teelöffel/125ml. Daraus entsteht ein relativ wohlschmeckendes Getränk, dass man auch mit Honig süßen kann und von Kindern gerne getrunken wird. Je nach Alter des Kindes 1-3 mal täglich. Natürlich bietet die Kräutertherapie „nur“ einen Einstieg und es wird nötig sein, auch die Lebensgewohnheiten zu verändern. Gerade Kinder reagieren sehr empfindlich auch den Gebrauch der modernen elektronischen Medien. Darüber hinaus möchte ich auf die einschlägige Literatur verweisen.
Bei Erwachsenen ist natürlich auch der HerzGeist beteiligt, wenn es um Schlafstörungen geht, aber hier spielt oft der Einfluss einer „gestressten“ Leber eine große Rolle. Erkennbar daran, dass die Patienten in der LeberZeit (1.00-3.00 nachts) aufwachen und nicht mehr einschlafen können. Durch ein starkes Eingebundensein in einen stressigen Lebenswandel, der keine Zeit für ausreichende Ruhephase lässt und oft auch die Belastung durch emotionale Probleme (z.B. mobbing oder andere ungute Beziehungen zu anderen Menschen) „heizt“ sich die Leber auf. Sie verbraucht wertvolles Blut und bietet nachts der „LeberSeele“ nicht mehr die Möglichkeit zur friedvollen Einkehr. Dann irrt sie umher und stört auch den Herzgeist in seiner Ruhe. Auch die Schwächung des Yin spielt eine Rolle, wenn die Belastungen sich über einen langen Zeitraum erstrecken.
Infolgedessen gibt es wieder die Möglichkeit aus den einzelnen Kräutern zu wählen und eine Mischung herzustellen. Die Einnahme bietet sich als Tee an. Jedoch kann dieser ziemlich bitter schmecken, was jedoch Teil der Therapie ist. Die Energie soll ja auch ins Innere gezogen werden, um sich wieder zu sammeln und auch die Ruhe zu ermöglichen. Des weiteren gilt es zu beachten, dass man vor allem bei chronischen Fällen sich auch die Lebensumstände betrachten muss. In der Regel sind Veränderungen nötig, um es dem Organismus wieder zu ermöglichen, in den Schlaf(Parasympathikus)-Wach(Sympathikus)-Rhythmus zu kommen. Demnach bieten diese Kräuter einen guten Einstieg und üblicherweise kann schon eine Erleichterung der Symptome erreichen. Allerdings sollte man geduldig sein, wenn sich die Störungen schon über einen längeren Zeitraum aufgebaut haben.
Die Therapeutin Birgit Baur-Müller ist Autorin des Buches Westliche Heilpflanzen in der chinesischen Medizin. Hier der Link zum Buch >> Westliche Heilpflanzen