Therapeuten schreiben für Patienten
Tuina hilft bei folgenden BeschwerdenTuina kann bei einem breiten Spektrum von Störungen des Wohlbefindens bis hin zu Krankheiten der inneren Organe wirksam sein.
Da man mit Tuina von außen über die Leitbahnen der Haut, Muskeln und Sehnen auf Organe und Funktionskreise einwirkt, sind auch in erster Linie die Erkrankungen des Bewegungsapparats zu behandeln. Beispiele sind:
Bei folgenden funktionelle Störungen und organischen Krankheiten von Frauen gilt Tuina als erfolgversprechend:
Sehr erfolgreich wird Tuina bei kleinen Kindern unter 6 Jahren eingesetzt, v. a. bei:
Bevor man beginnt, einen Patienten zu behandeln, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein. Wichtig ist, dass sowohl der Patient als auch der Therapeut sich körperlich und geistig vorher entspannen und ein vertrauensvolles Verhältnis zueinander haben. Die Raumtemperatur sollte angenehm sein und 25°C nicht unterschreiten. Die Körperhaltung des Therapeuten sollte entspannt, aufrecht und der Abstand zum Patienten nicht zu groß sein, damit er die Tuina-Griffe ausdauernd und mit gleichmäßiger Kraft durchhalten kann, ohne zu ermüden.
Der Tuina-Anwender muss vor der Behandlung das Beschwerdebild erfragen, den Patienten untersuchen und eine Diagnose formulieren. Besonders die Einschätzung der Konstitution, ob der Patient kräftig ist oder geschwächt wirkt, entscheidet über das Vorgehen. Nur so kann man korrekt Techniken und Punkte auswählen.
Technische Hilfsmittel sind nicht notwendig. Der Tuina-Therapeut benutzt normalerweise nur seine Hände. Um Hautschädigungen zu vermeiden, wird der Patient oft nicht vollständig entkleidet, sondern die Haut wird durch ein T-Shirt oder ein aufgelegtes Handtuch geschützt.
Lesen Sie hier zu den Grundtechniken von Tuina >>Tuina-Grundtechniken