Therapeuten schreiben für Patienten
Kinesiotaping wurde vom japanischen Arzt und Chiropraktikter Kenzo Kase vor ca. 40 Jahren entwickelt hat.
Früher wurden vor allem bei Sportlern starre Tape-Verbände zur Prävention oder nach Unfällen verwendet, um die Gelenke, Muskeln und Bänder ruhig zu stellen und somit einer Verletzung vorzubeugen, oder um den Heilungsprozess durch die Ruhigstellung zu beschleunigen. Auch die Gewebeschwellungen, die häufig nach Traumen zu finden sind, nehmen durch das Tapen ab.
Der Unterschied zum klassischen Tapen, ist beim Aku-Taping, dass die Bänder stark dehnbar sind und Muskel-und Gelenkbewegungen zulassen, während die Haut fixiert bleibt. Die Tapes werden tonisierend oder detonisierend angebracht, je nach Beschwerdebild. Das Aku-Taping integriert neben den Prinzipien des Kinesiotapings auch die Grundlagen der Traditionell Chinesischen Medizin und der manuellen Therapie. Hier werden auch Köperstellen, die nicht primär als schmerzhaft empfunden werden, aber mit der Funktionsbeeinträchtigung zusammen hängen, mitbehandelt.
Das Tape ist wasserabweisend, so dass damit auch ohne Probleme geduscht werden kann.
Das Hauptziel des Tapings ist die Unterstützung des körpereigenen Heilungsprozesses. Auch der Lymphfluss wird durch das Tapen angeregt, wodurch die Haut als Ausscheidungsorgan auch Giftstoffe absondern kann. In den meisten Fällen kommt es die ersten 3-5 Tage zu einer positiven Reaktion des Tapens. Allergische Reaktionen kommen nur selten vor. Das Tape besteht aus Baumwolle und einem hypoallergenen Klebstoff.
Auch zur Selbstbehandlung kann das Aku-Taping sehr gut verwendet werden. Oft reicht schon eine Behandlung beim Therapeuten aus, um die Tipps und Tricks der Zugstärke, des Ansatz- und Endpunktes, sowie die Farbauswahl zu lernen.