Therapeuten schreiben für Patienten
Meist knicken wir bei sportlichen Betätigungen mit dem Fuß um und schon haben wir eine Zerrung, in der Schulmedizin auch Distension genannt. Im Gegensatz zum Bänderriss ist bei der Bänderzerrung die Kapsel des Bandapparates intakt.
Die klassische Muskelzerrung entsteht oft, wenn wir noch nicht optimal aufgewärmt sind und eine plötzliche, ruckartige Bewegung vornehmen. Daher sind Zerrungen bei Sportarten wie Squash, Fußball oder Badminton häufig zu sehen. Infolge der Muskelzerrung kommt es, im Gegensatz zum Muskelfaserriss, nicht zu einem Einriss der Faser oder mehrerer Fasern. Nichtsdestotrotz kommt es nur zur Überdehnung der Muskelfasern. Demzufolge sind Zerrungen oft an den Waden und Oberschenkeln zu finden.
P – Pause
E – Eis (Kühlpad)
C – Compressionsverband (am besten mit einer schmerzstillenden Salbe)
H – Hochlagern
Sollten die Schmerzen nach 2-3 Tagen nicht besser werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden!
Zunächst hilft ein gründliches Aufwärmen und schütz vor Zerrungen sehr effektiv. Deshalb sollte gerade bei Sportarten bei denen abrupte Bewegungen vorkommen, zu Beginn langsam aufgewärmt werden.

Homöopathie im Sport
Zunächst wird meist die gegenüberliegende Seite genadelt und dass betroffene Körperteil vom Patienten bewegt, dadurch löst sich die Stagnation, die durch das Trauma entstanden ist. Auch Fernpunkte werden bei Zerrungen hilfreich eingesetzt. Auch die Behandlung mit Gittertapes oder Akupressur ist hier sehr effektiv. Mehr Infos dazu hier:>>>Akupressur zur Selbstbehandlung