Therapeuten schreiben für Patienten
Ein Nagelpilz entsteht meist aufgrund eines Befalls von Fadenpilzen. Auch Hefe-oder Schimmelpilze können ein Auslöser sein kommen aber seltener vor als die Fadenpilz-Art Trichophyton rubrum.
Der Pilz hat es auf unsere Hornsubstanz von Nägeln, Haut und Haaren abgesehen. Meist beginnt der Befall am Nagelrand und breitet sich dann über die gesamte Nagelplatte aus. Die Nagelsubstanz wird dadurch langsam aufgelöst und es bilden sich weiße Flecken oder Streifen. Der Nagel verdickt sich und verfärbt sich meist gelb bis bräunlich.
Wichtig ist hier die sogenannten Nageltoilette. Darunter versteht man die Entfernung des befallenen Nagels mittels Schere und Feile, damit der gesunde Nagel nachwachsen kann. Bei der Nageltoilette ist es sehr wichtig, die Instrumente nach dem Gebrauch gut zu desinfizieren oder nur Einmalfeilen zu verwenden. Auch sollte die gesunde Haut nicht verletzt werden.
Früher wurden befallene Nägel auch oft gezogen, dies macht man heutzutage nur noch selten, da der Nagel meist nicht mehr so schön nachwächst und eine lange Behandlung mit Pilzlacken oder Cremes notwendig ist.
Eine äußere Behandlung mit Nagellacken oder Cremes kommt zur Anwendung, wenn der Nagel weniger als 75 Prozent vom Pilz befallen ist. Diese Lacke und Cremes enthalten Antimykotika und sollten mindestens über ein halbes Jahr angewandt werden.
Eine innerliche Behandlung mit Antimykotika, muss unbedingt von einem Arzt verordnet werden. Eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte ist hier notwendig, da diese Medikamente viele Nebenwirkungen mit sich bringen.
Die Ernährung spielt hier eine sehr große Rolle. Auf basische Kost sollte unbedingt geachtet werden. Auch die Stärkung der Darmflora und des gesamten Immunsystems ist bei der erfolgreichen Behandlung eines Nagelpilzes unabdingbar.
Ein klassisches Hausmittel bei Nagelpilzerkrankungen stellt die Eigenurin-Therapie dar. Besonders der Mittelstrahl des Morgenurins soll hier durch seine Konzentration sehr wirksam sein. Am Besten wird der Urin in einem Behälter aufgefangen und der Zeh zweimal täglich in dem Urin gebadet. Alternativ kann der Zeh auch mit einer in Urin getränkten Kompresse eingewickelt werden.
Wichtig ist ein individuelles Mittel durch eine gezielte Anamnese eines erfahrenen Homöopathen zu finden. Wie bei der TCM ist auch hier die individuelle Konstitution des Patienten sehr wichtig, um das passende Mittel zu finden.
Einige gern verwendete Globuli bei der der Nagelpilz-Behandlung sind:
Ähnlich wie bei der Homöopathie wird hier der gesamte Patient unter die Lupe genommen, um zu sehen welches Ungleichgewicht dazugeführt hat, dass der Nagelpilz überhaupt entstehen konnte. Zur Behandlung werden diverse Kräuter innerlich, sowie äußerlich angewandt, welche eine antimykotische und antibakterielle Wirkung haben. Um die passenden Kräuter für den Patienten zu finden empfiehlt es sich einen erfahrenen TCM-Therapeuten oder Arzt aufzusuchen.
Einige Kräuter die eine antmykotische Wirkung haben sind: