Therapeuten schreiben für Patienten
Lesen Sie hier, was genau Kopfschmerzen sind, welche Arten von Kopfschmerzen es gibt und was man naturheilkundlich dagegen tun kann. Außerdem helfen Ihnen diese Infos, um beim Arzt die Kopfschmerzen richtig beschreiben zu können. Für eine schnelle Hilfe können Ihnen einige Akupunkturpunkte helfen, die am Ende des Artikels genannt werden.
Fast jeder von uns hatte schon einmal Kopfschmerzen. Doch jeder Kopfschmerz ist anders. Ist der Schmerz vorne an der Stirn, also ein frontaler Kopfschmerz, oder eher ein seitlicher Kopfschmerz an den Schläfen, oder zieht es vom Nacken nach oben? Wie fühlt sich der Schmerz an und wie stark ist dieser? Oft werden Schmerzen in eine Skala eingeteilt, damit man den Schmerz des Patienten besser deuten kann. Diese geht von 1 bis 10. Wobei 1 keine Schmerzen bedeutet und 10 für sehr starke Schmerzen steht.
Insgesamt gibt es laut der internationalen Kopfschmerz-Gesellschaft (IHS) 165 verschiedene Kopfschmerzformen. Kopfschmerzen können in zwei Kategorien unterteilt werden:
Meist tritt eine Migräne anfallsartig auf. Ihr Schmerzcharakter ist fast immer pochend-pulsierenden, der Schmerz tritt meist einseitig auf. Die Migräne wird häufig von Übelkeit und Erbrechen, sowie Licht und Lärmempfindlichkeit begleitet. Sie kann bis zu 72 Stunden andauern. Frauen sind häufiger betroffen wie Männer
Ganz geklärt sind die Ursachen noch nicht, man geht von mehreren Faktoren aus die zusammen treffen. Meist sind folgende Faktoren zu finden:
Dieser tritt meistens in einer Ansammlung (cluster) von heftigen Kopfschmerzattacken auf. Die Dauer einer Attacke kann von 20 min bis zu 180 min andauern und sich in Stunden oder Tagen mehrfach wiederholen. Dazwischen liegt oft eine beschwerdefreie Zeit von mehreren Wochen oder Monaten. Der Schmerzcharakter ist meist einseitig im Bereich des Auges oder der Schläfe. Das betroffene Auge kann auch anschwellen, tränen und gerötet sein. Häufig sind Unruhe und Rastlosigkeit der Patienten vorzufinden. Männer sind häufiger betroffen wie Frauen.
Dieser tritt wiederkehrend auf und fühlt sich an, als ob man einen Helm auf hätte, oder der Kopf in eine Schraubstock steckt. Der Schmerzcharakter ist dumpf drückend und nicht auf eine Seite beschränkt. Meist wird der Spannungskopfschmerz durch Verspannungen der Schulter-Nackenmuskulatur ausgelöst. Die Verspannungen sind wiederum häufig die Folge von Zähneknirschen, Schlafmangel oder einer falschen Schlafposition. Ganz geklärt sind die Ursachen allerdings noch nicht ganz. Frauen und Männer sind gleich häufig betroffen
Als Begleiterscheinung bei Erkältungsinfektionen, Kopfverletzungen, Fehlsichtigkeit, Zahnbeschwerden und Stoffwechselerkrankungen
Eine repräsentative Umfrage ergab, dass zwei von drei Frauen und jeder zweite Mann im Laufe eines Jahres an Kopfschmerzen leiden. Frauen sind zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr am häufigsten betroffen. (Bundes-Gesundheitssurvey 1998).
Nach dem Spannungskopfschmerz ist Migräne die am weitesten verbreitete Form von Kopfschmerzen. Während einem Migräneanfall kommt es zu einer komplexen Stoffwechselstörung im Gehirn. Die Betroffenen leiden unter pochend- pulsierenden, anfallsartig auftretenden Kopfschmerzen, die sich durch Licht, Lärm und bestimmte Gerüche sowie (normale) körperliche Bewegung verstärken.

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Etwa jeder achte Kopfschmerzpatient leidet unter einer echten Migräne. Die Schmerzen können von Anfall zu Anfall unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Darin, dass sie in der Regel einseitig auf treten, unterscheidet sich die klassische Migräne unter anderem vom Spannungskopfschmerz. Allerdings können die Schmerzen während des Migräneanfalls auch die Seite wechseln. Die Anfälle können bis zu drei Tage lang andauern. Teilweise spielt der hormonelle Zyklus (Regelblutung) als auslösender Faktor eine Rolle.
Bei Kindern können Migräneanfälle auch ausschließlich Schwindel, starke Übelkeit und Erbrechen, statt Kopfschmerzen, auslösen.
Migräneanfälle kündigen sich gewöhnlich im Voraus durch verschiedene Beschwerden an:
Die Diagnose wird im ärztlichen Anamnesegespräch gestellt, wobei Risikofaktoren, die ähnliche Beschwerden auslösen können, ausgeschlossen werden.
Dazu zählen unter anderem:
Von chronischer Migräne spricht man, wenn diese anfallsartigen Kopfschmerzen an mindestens 15 Tagen im Monat auftreten.
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