Therapeuten schreiben für Patienten
„Die chinesische Medizin ist eine reiche Schatzkammer“, ist eine sehr treffende Aussage über das therapeutische Potential, dass sich in diesem großen Garten der Erfahrung befindet. Ausgehend von deren Ursprung vor mindestens 2000 Jahren, ist sie auch heute noch ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung auch außerhalb von China und Taiwan. Mehr noch erfreut sie sich aufgrund ihrer ganzheitlichen und komplexen Betrachtung struktureller und funktioneller Beschwerden und Erkrankungen einer großen Beliebtheit.
Die Basis bildet dabei das Verständnis, dass alles im Makro- und Mikrokosmos auf Qi basiert, einer energetischen Dynamik, die sich immateriell (Yang) als auch strukturell (Yin) zeigt und die Grundlage für die San Bao (die drei kostbaren oder drei wertvollen) bildet: Qi (Energie), Jing (Essenz), Shen (Geist). Die Kombination dieser drei ist dann wiederum die Grundlage für die „zehntausend Dinge“, also aller Manifestationen im Universum. Das Verständnis der regulären und disharmonischen Interaktionen bildet dann die Basis zur therapeutischen Unterstützung, um die Schrägläufigkeit wieder zur Gradläufigkeit zu regulieren.
Therapeutisch basiert die Chinesische Medizin auf fünf Säulen:
Die Geschichte und die philosophischen Grundlagen vermitteln Inhalte über Ursprünge und Konzepte als Basis zum Verständnis der Behandlungsmethodik. Wandlungsphasenlehre und Selbsterfahrung zeigen eine Ebene von Zusammenhängen in jedem von uns zum besseren Verständnis von Patienten. Leitbahnlehre und Punktlokalisation führen zum Verständnis energetischer und struktureller Zusammenhänge sowie die Möglichkeit zu deren therapeutischer Beeinflussung. Diagnostikkonzepte, u.a. die sehr differenzierte Zungen- und Pulsdiagnostik, stehen in Bezug zur Syndromlehre, d.h. der Differenzierung von Erkrankungsmuster, um daraus individuelle Behandlungsstrategien abzuleiten.
Sonstige Konzepte, wie das Sechs-Schichten-, Vier-Ebenen- und Dreifacher Erwärmer Konzept lassen weitere Differenzierungen zu, um auch komplexe und vielschichte Erkrankungen behandeln zu können. Die Acht Außerordentlichen Leitbahnen bilden u.a. „Reservoire und Speicher“ von energetischen Aspekten, dienen aber auch zur Behandlung allgemeinerer Beschwerden. Das Verständnis über die energetische Wirkungsweise der Akupunkturpunkte lässt differenzierte Steuerungen zu (z.B. Auffüllen bei Leere, Ableiten bei Fülle, Beseitigung von Stagnation usw.), woraus sich dann differenzierte Punktkombinationen erstellen und durch erlernen von Stichtechniken in Theorie und Praxis behandeln lassen.
Ergänzende Behandlungsverfahren wie die Anwendung chinesischer Arzneimittel, Anmo-Tuina, chinesischer Diätetik und Qigong, als auch von Moxibustion und Schröpfen sind auch zumindest in Grundzügen Teil der Grundausbildung, die dann später zusätzlich ausführlich erlernt werden können, um das therapeutische Spektrum zu ergänzen und zu erweitern.
Aus dem zuvor genannten Verständnis ergibt sich dann die Möglichkeit zur Differenzierung westlicher Krankheitsbilder nach Kriterien der Chinesischen Medizin. Infolgedessen kann dann in klinischer Praxis im Ambulatorium unter Supervision der Weg zur praktischen Anwendung unterstützt werden.
Die Drei-Länder-Schule e.V., seit 2001 Kooperationsschule der AGTCM e.V., hat seit Jahren Erfahrung, Kompetenz und eine entsprechende Qualität in Aus- und Weiterbildungen in chinesischer Medizin.
Für Auskünfte und Informationen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung
Drei-Länder-Schule e.V.
Rolf Rothe
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