Therapeuten schreiben für Patienten
Die Mandelentzündung (Tonsillitis) ist eine schmerzhafte Entzündung der Gaumenmandeln. Diese liegen rechts und links im Rachen, hinter dem Gaumenzäpfchen. Sie bestehen aus lymphatischem Gewebe und besitzen viele weiße Blutkörperchen, da sie eine wichtige Abwehrbarriere gegen Keime bilden.
Eine akute Infektion kann durch Tröpfcheninfektion, wie beim Husten, Niesen, Küssen oder Sprechen erfolgen. Am Anfang liegt meist nur eine virale Infektion vor, welche oft von einer bakteriellen Infektion gefolgt wird. Die typischen Symptome einer Infektion sind:
Bei der bakteriellen Infektion sieht man oft auch weiß-gelbliche Eiterstippchen auf den Gaumenmandeln. Die Tonsillitis ist hochansteckend und ist eine der häufigsten Gründe warum ein Arzt aufgesucht wird.
Wenn die Infektion länger als drei Monate anhält, spricht man von einer chronischen Mandelentzündung. Hier ist die Entfernung der Mandeln angeraten, weil die Bakterien auf andere Organe, wie Herz und Niere übergreifen können. Meist erscheint diese eher unauffällig und macht sich oft nur durch leichtes Halskratzen, Mundgeruch oder durch leichte Schluckbeschwerden bemerkbar.
Hier hilft die Akupunktur sehr gut, vor allem im Anfangsstadium einer Erkältung. Es werden Punkte wie Lu7, 3E5 und Di4 verwendet, um das Pathogen wieder nach außen zu bringen. Diese Punkte können natürlich auch akupressiert werden. Auch das Massieren von Di 20 ist bei verstopfter oder laufender Nase hilfreich. Mehr dazu unter: >>>Selbstbehandlung mit Akupressur