Therapeuten schreiben für Patienten

Impfempfehlungen
Das Stillen der Beste Schutz für einen Säugling gegen Krankheiten und Erreger ist steht außer Frage, doch laut der STIKO (Ständige Impfkommission) ersetzt das Stillen nicht das Impfen.
Der sogenannte Nestschutz wird vom Säugling über die Nabelschnur erworben, dadurch erwirbt das Kind die Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger. Diese Antikörper trägt die Mutter in sich, wenn eine Krankheit durchgemacht wurde oder aufgrund einer Impfung Antikörper gebildet wurden. Allerdings ist dieser Nestschutz nur eine gewisse Zeit wirksam, dies ist bei den Masern der Fall, bei anderen Erkrankungen werden teilweise keine ohne nicht genügend Antikörper auf das Kind übertragen. Deshalb gibt es vom Robert-Koch-Institut (RKI) eine Impfempfehlung ab der 6. Lebenswoche.

Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern
Rotaviren – ab 6. Lebenswoche (3 Grundimmunisierungen)
Schutzimpfungen gegen humane Papillomviren (HPV, Auslöser von Gebärmutterhalskrebs) – 2 Grundimmunisierungen
Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schreibt Ärzten in Deutschland vor Impfreaktionen die über das übliche Ausmaß hinausgehen und gesundheitliche Schäden verursachen zu melden. Diese Meldung muss an das örtliche Gesundheitsamt und an die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft gemeldet werden. Die Schäden müssen allerdings innerhalb der ersten vier Wochen nach der Impfung auftreten, dadurch werden spätere Schäden nicht berücksichtigt.

Impfreaktionen
Leichte Impfreaktionen – Rötung, Schwellung, Fieber, Müdigkeit
2011 wurde von der US-amerikanischen Medizinbehörde IOM (Institute of Medicine) eine Analyse zu 1000 Impfstudien bezüglich schädlicher Nebenwirkungen durchgeführt. Das Ergebnis war, dass Impfungen nicht frei von Nebenwirkungen und unerwünschten Gesundheitseffekten sind. Hier wurden Impfungen gegen Masern-Mumps-Röteln, Windpocken, Grippe, Hepatitis A und B, Humanes Papilloma Virus, Diptherie, Tetanus, Keuchhusten und Meningitis in die Analyse mit einbezogen.
Oft müssen Impfungen nicht alle 10 Jahre erneuert werden, da im Körper noch genügend Antikörper vorhanden sind. Deshalb macht es Sinn, zuerst diesen Titer mittels Blutabnahme zu überprüfen damit nicht unnötig nachgeimpft wird.
Letztendlich müssen verantwortungsvolle Eltern selber entscheiden, ob und welche Impfungen für Ihre Kinder und somit für die Gesellschaft sinnvoll sind. Vor allem über die verschiedenen Zusatzstoffe in Impfungen sollten sich die Eltern von einem erfahrenen Arzt aufklären lassen.
>>Schutzimpfungen selbst verantworten, Goebel
>>>Impfratgeber aus ganzheitlicher Sicht, Kneißl